
Wittgensteiner Förster
Nikolaus Schäfer,1928 |
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Wie viele andere Großprivatwaldeigentümer
teilte Fürst August zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein seinen ursprünglich
13.000 ha umfassenden Forstbesitz südlich des westfälischen
Sauerlandes aus Sorge vor einer drohenden Bodenreform nach dem letzten
Weltkrieg in rund ein Dutzend Waldgüter auf. Anschließend
verbanden sich die mitunter nur weitläufig verwandten Erben des
Fürsten in einer BGB-Gesellschaft, die den gesamten Wittgenstein´schen
Wald bis zum Ende der 80er Jahre eigentumsübergreifend bewirtschaftete.
Derzeit bewirtschaftet die Rentkammer ca. 7800 ha Wald im Eigentum
der Gesellschafter und ca. 1100 ha im Eigentum von Dritten.
Seit einigen Jahren werden Betreuungsflächen in Brandenburg (800
ha) und im Nord-Westen Tschechiens (3.500 ha) in der Oberleitung betreut.
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