
Gemeinsam den ersten Baum im Friedwald gepflanzt:
Bad Laasphes Bürgermeister Robert Gravemeier, Grundbesitzer Bernhart
Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Friedwald-Geschäftsführer
Axel Baudach (von links). (WR-Bilder: jg) |
die Fürst Wittgensteinsche Rentkammer,
und den Betreiber, die FriedWald GmbH Darmstadt nahmen Bürgermeister
Robert Gravemeier, Bernhart Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
und FriedWald-Geschäftsführer Axel Baudach zur Eröffnung
die symbolhafte Anpflanzung eines Friedwald-Baumes vor.Bürgermeister
Gravemeier erinnerte im Beisein der stellvertretenden Landrätin
Änni Schmidt, Ratsmitgliedern, Vertretern der Rentkammer und
der Forstbehörden sowie zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern
aus Bad Laasphe daran, dass sich das Bestattungswesen gewandelt habe.
Erst das geänderte Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen habe
den Weg frei gemacht für die Einrichtung des Friedwaldes, der
ein Ort sei, an dem die Menschen trauern und inneren Frieden finden,
wo die Menschen sich sammeln und in ihrer Trauer wieder zur Ruhe finden
könnten. Die Einrichtung des Friedwaldes bezeichnete Gravemeier
als ein "echtes Gemeinschaftsprojekt" mit Rentkammer und
der FriedWald GmbH. Ein Ort der Stille und des Friedens sieht auch
Grundbesitzer Bernhart Prinz zu Sayn-Wittgenstein -Hohenstein, geschäftsführender
Gesellschafter der Fürst Wittgensteinschen Waldbesitzer Gesellschaft
Bad Laasphe, |
in der Einrichtung des Friedwaldes.
Für diese alternative Form zur herkömmlichen Bestattung,
so Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, könnten sich Menschen
unterschiedlicher Religionen und unterschiedlicher sozialer Herkunftentscheiden.
Für die Grundbesitzer verbinde sich mit der Errichtung des Friedwaldes
und der damit verbundenen besonderen Form der Bestattung zugleich
das Anliegen, das bestehende Waldgebiet mit seinen Eigenheiten zu
erhalten.Der Bad Laaspher Pfarrer Bodo Hundte, sah "keinen Grund",
gegen die Bestattungsform im Friedwald zu sein und empfand in dem
Friedwald einen besonders "würdigen" Ort der Bestattung:
"Bäume werden zu einem Ort der Erinnerung." FriedWald-Ge
ftsführer Axel Baudach, der die gute Zusammenarbeit mit der Stadt
und der Rentkammer bei der Einrichtung des Friedwaldes hervorhob,
berichtete von 250 bis 300 Anfragen zur Friedwald-Bestattung. Darunter
seien auch Menschen, die weiter entfernt wohnten und sich daran erinnerten,
dass sie aus dieser Region kämen.Musikalisch umrahmt wurde die
Eröffnung des Bad Laaspher Friedwaldes von einem Solisten-Duo
mit Saxophon und Klavier.
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