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Am 29.01.2004 wurde offiziell
der erste Friedwald in Nordrhein Westfalen ( NRW ) genehmigt.
Wer träumt nicht davon schon heute eine knorrige Eiche oder Buche
in unseren Wäldern als zukünftigen Ruheplatz aussuchen zu
können?
Dies bedeutet, die Asche Verstorbener unter vorhandenen oder frisch
ge- pflanzten Bäumen im natürlichen Waldkontext zu bestatten.
Auf eine weiter- gehende Infrastruktur wie Beschilderung, Erschließung
und Einfriedung wird fast vollständig verzichtet.Seit Oktober
2001 beschäftigt sich die Rentkammer mit dem Thema eines Friedwaldes
im Wittgensteiner Land.
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Die Faszination liegt in ihrer Einfachheit,
ihrer Angepasstheit an die Natur und in der emotionalen Dimension.
Bei einer näheren Beschäftigung mit dem Gedanken löst
diese Idee in der Regel sehr positive Reaktionen aus, wenn die Abneigung
überwunden ist, sich mit Fragen des Todes auseinander zu setzten.
Der Vorteil des Friedwaldes liegt nicht nur in der Tatsache, dass
es sich um eine einfache Beerdigungsprozedur handelt, sondern auch
darin, dass den Angehörigen die Belastung der Grabpflege abgenommen
wird. Die Idee stammt aus der Schweiz und hat dort weite Verbreitung
gefunden. |